Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Lea Penteker – Hundeverhaltensberatung und Training

Stand: August 2026

1. Geltungsbereich und Anbieterin

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen Lea Penteker – Hundeverhaltensberatung und Training, Inhaberin Lea Penteker – nachfolgend „Anbieterin“ genannt – und ihren Kund:innen bzw. Teilnehmer:innen.

Sie gelten insbesondere für:

  • Einzeltraining und Verhaltensberatung
  • Online-Beratung
  • Trainings- und Beratungspakete
  • Begegnungstraining einschließlich Social Walks und Sozialtraining
  • Kurse, Workshops, Webinare und sonstige Veranstaltungen
  • Credit-Pakete
  • Job Shadowing
  • Supervision
  • DogSkills Community
  • bestehende Verträge der Ruhrpottschnauzen-Studis
  • digitale Inhalte und Produkte, insbesondere aufgezeichnete Vorträge, Workbooks und vergleichbare Lernmaterialien

Für einzelne Angebote können ergänzende Bedingungen gelten. Diese werden bei der jeweiligen Buchung oder Angebotsbeschreibung kenntlich gemacht. Soweit ergänzende Bedingungen von diesen AGB abweichen, gehen die spezielleren Regelungen für das jeweilige Angebot vor.

2. Vertragsschluss und Anmeldung

Die Darstellung der Angebote auf der Website stellt grundsätzlich noch kein verbindliches Vertragsangebot dar.

Eine Anfrage über das Kontaktformular, per E-Mail, Telefon oder WhatsApp führt nicht automatisch zum Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrags.

Der Vertrag kommt zustande, wenn ein Angebot ausdrücklich angenommen bzw. bestätigt wird oder eine verbindliche Buchung über das hierfür vorgesehene Buchungssystem erfolgt.

Bei online buchbaren Angeboten gelten zusätzlich die im jeweiligen Buchungsprozess dargestellten Angaben zu Leistungsumfang, Preis, Laufzeit und Zahlungsbedingungen.

Die Anbieterin ist berechtigt, Anfragen oder Anmeldungen abzulehnen, insbesondere wenn ein Angebot fachlich nicht zum jeweiligen Anliegen passt, Teilnahmevoraussetzungen nicht erfüllt sind oder keine Kapazitäten verfügbar sind.

3. Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses für das jeweilige Angebot angegebenen Preise. Die auf der Website und im Buchungsprozess angegebenen Endpreise verstehen sich, soweit nicht anders ausgewiesen, inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Die Leistungen der Anbieterin werden grundsätzlich gegen Vorauskasse erbracht. Paketpreise sind vollständig vor Beginn des ersten enthaltenen Trainings- oder Beratungstermins zu begleichen.

Bei vereinbarter Ratenzahlung ist die erste Rate vor Beginn des ersten Trainings- oder Beratungstermins fällig. Die weiteren Raten sind zu den jeweils vereinbarten Fälligkeitsterminen zu zahlen.

Credits sowie im Voraus buchbare Kurse, Workshops, Webinare oder sonstige Veranstaltungen sind ebenfalls vor Inanspruchnahme bzw. Teilnahme zu bezahlen, soweit für das jeweilige Angebot nichts Abweichendes vereinbart wurde.

Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

4. Allgemeine Teilnahmevoraussetzungen bei Angeboten mit Hund

Teilnehmende versichern, dass ihr Hund nach bestem Wissen frei von ansteckenden Erkrankungen ist und keine gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen, die einer Teilnahme entgegenstehen.

Bestehen Erkrankungen, Verletzungen, Parasitenbefall oder andere gesundheitliche Besonderheiten, die für das Training relevant sein können, ist die Anbieterin vor Beginn des Termins darüber zu informieren.

Für jeden am Training teilnehmenden Hund muss eine gültige Tierhalterhaftpflichtversicherung bestehen. Ein entsprechender Nachweis ist auf Verlangen vorzulegen.

Teilnehmende sind verpflichtet, die Anbieterin vor dem Training über bekannte Verhaltensauffälligkeiten zu informieren, insbesondere über Beißvorfälle, Beschädigungsbeißen, ausgeprägtes Aggressionsverhalten oder andere Umstände, die für die Sicherheit von Menschen oder Tieren relevant sein können.

Die Anbieterin kann die Teilnahme eines Hundes an bestimmten Angeboten aus fachlichen oder sicherheitsrelevanten Gründen ablehnen oder von besonderen Voraussetzungen abhängig machen.

5. Läufige Hündinnen

Ob eine läufige Hündin an einem Gruppenangebot teilnehmen kann, ist vor dem jeweiligen Termin mit der Anbieterin abzustimmen.

Je nach Trainingsformat, Gruppenzusammensetzung und individuellem Verhalten der beteiligten Hunde kann eine Teilnahme ausgeschlossen werden.

Im Einzeltraining ist eine Teilnahme grundsätzlich nach Absprache möglich.

6. Ausrüstung und Umgang mit dem Hund

Die eingesetzte Ausrüstung muss dem jeweiligen Hund angemessen und sicher sein.

Ketten-, Würge- und Stachelhalsbänder sowie Sprühhalsbänder und andere aversive Hilfsmittel sind im Training nicht gestattet.

Schleppleinen dürfen ausschließlich in Verbindung mit einem geeigneten Geschirr verwendet werden.

Die Anbieterin arbeitet bedürfnisorientiert und belohnungsbasiert. Trainingsmethoden oder Hilfsmittel, die diesem Ansatz widersprechen oder nach Einschätzung der Anbieterin das Wohlergehen eines Hundes beeinträchtigen können, können von der Teilnahme ausgeschlossen werden.

Den Anweisungen der Anbieterin ist während des Trainings Folge zu leisten, soweit diese der Sicherheit von Menschen und Tieren sowie dem ordnungsgemäßen Ablauf dienen.

7. Trainingserfolg und Mitwirkung

Eine bestimmte Veränderung des Verhaltens oder ein bestimmter Trainingserfolg wird nicht geschuldet und kann nicht garantiert werden.

Der Erfolg der Zusammenarbeit hängt unter anderem vom individuellen Hund, seinem Gesundheitszustand, seinen bisherigen Erfahrungen, seinen Lebensumständen sowie der Umsetzung der besprochenen Trainingsmaßnahmen durch die Bezugspersonen ab.

Die Anbieterin schuldet eine fachgerechte Beratung bzw. Trainingsleistung, nicht jedoch einen bestimmten Erfolg.

8. Einzeltraining und Verhaltensberatung

Einzeltraining und Verhaltensberatung werden entsprechend der jeweils vereinbarten Leistung als Einzeltermin oder Paket durchgeführt.

Soweit ein Anamnesebogen Bestandteil des Angebots ist, ist dieser möglichst vollständig und wahrheitsgemäß vor dem vereinbarten Termin auszufüllen.

Die darin enthaltenen Informationen dienen der Vorbereitung und fachlichen Einschätzung des jeweiligen Mensch-Hund-Teams.

Umfang, Anzahl und Dauer der enthaltenen Termine ergeben sich aus der bei Vertragsschluss geltenden Angebotsbeschreibung.

9. Trainings- und Beratungspakete

Die im Paket enthaltenen Leistungen können nur innerhalb der für das jeweilige Paket vereinbarten bzw. bei Vertragsschluss angegebenen Gültigkeitsdauer in Anspruch genommen werden.

Nicht innerhalb der Gültigkeitsdauer genutzte Leistungen verfallen grundsätzlich nach deren Ablauf, sofern nicht im Einzelfall etwas anderes vereinbart wurde oder zwingende gesetzliche Regelungen entgegenstehen.

Pakete sind personengebunden und grundsätzlich nicht auf andere Personen oder Mensch-Hund-Teams übertragbar.

Ein Anspruch auf Auszahlung nicht genutzter Termine besteht nur, soweit dies gesetzlich vorgesehen ist.

10. Terminabsagen und Nichterscheinen

Vereinbarte Einzeltermine und Beratungstermine können bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden, sofern für das jeweilige Angebot keine abweichende Regelung vereinbart wurde.

Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen kann der vereinbarte Terminpreis bzw. bei Paketen die entsprechende Trainingseinheit berechnet werden.

Der Kundin bzw. dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass der Anbieterin durch die kurzfristige Absage kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

Kann ein Termin durch die Anbieterin nicht stattfinden, wird ein Ersatztermin angeboten. Bereits für diesen Termin eingesetzte Credits oder Paketleistungen bleiben erhalten.

11. Online-Beratung

Online-Beratungen finden grundsätzlich über Zoom oder eine vergleichbare vereinbarte Videokonferenzplattform statt.

Die Kund:innen sind selbst dafür verantwortlich, die technischen Voraussetzungen für die Teilnahme zu schaffen, insbesondere eine ausreichende Internetverbindung sowie ein geeignetes Endgerät.

Technische Probleme im Verantwortungsbereich der Kund:innen begründen grundsätzlich keinen Anspruch auf Verlängerung oder Wiederholung des Termins. Bei erheblichen technischen Problemen bemühen sich beide Seiten um eine angemessene Lösung.

Auch bei der einmaligen Online-Beratung sowie bei den Online-Paketen kann ein ausführlicher Anamnesebogen Bestandteil der Vorbereitung sein.

Je nach Anliegen können zusätzlich Videos aus Alltag oder Training einbezogen werden.

12. Begleitung per WhatsApp bei Online-Paketen

Soweit die jeweilige Angebotsbeschreibung eine Begleitung zwischen den Beratungsterminen per WhatsApp vorsieht, können Kund:innen kurze Fragen, Rückmeldungen und – soweit fachlich sinnvoll – kurze Videos zum besprochenen Training übermitteln.

Die Beantwortung erfolgt innerhalb der regulären Geschäftszeiten der Anbieterin. Je nach Termindichte kann die Bearbeitung bis zu 2–3 Werktage in Anspruch nehmen.

Sprachnachrichten sind möglichst kurz und auf die wesentlichen Informationen zu beschränken. Von längeren, mehrminütigen Sprachnachrichten ist abzusehen.

Übermittelte Videos sollten grundsätzlich eine Länge von 1,5 bis 2 Minuten nicht überschreiten.

Die WhatsApp-Begleitung dient kurzen Rückfragen und Rückmeldungen zwischen den vereinbarten Beratungsterminen. Umfangreiche neue Fragestellungen, ausführliche Fallanalysen oder Themen, die einen eigenständigen Beratungstermin erfordern, sind nicht Bestandteil der WhatsApp-Begleitung.

Die WhatsApp-Begleitung besteht nur für die Dauer des jeweiligen Online-Pakets.

13. Begegnungstraining, Social Walks und Sozialtraining

Für Begegnungstrainings, Social Walks, Sozialtrainings und vergleichbare Gruppenangebote können besondere Teilnahmevoraussetzungen gelten.

Insbesondere kann Voraussetzung sein, dass das Mensch-Hund-Team der Anbieterin bereits aus einem Einzeltraining oder einer Verhaltensberatung bekannt ist.

Ob ein Mensch-Hund-Team für ein bestimmtes Gruppenformat geeignet ist, entscheidet die Anbieterin unter Berücksichtigung des Trainingsstands, des Verhaltens des Hundes und der jeweiligen Gruppenzusammensetzung.

Ein Anspruch auf Teilnahme an einem bestimmten Gruppentermin besteht nicht.

14. Credit-System

Für bestimmte Gruppenangebote arbeitet die Anbieterin mit einem Credit-System.

Credits werden im Voraus erworben und können für die jeweils freigegebenen Angebote eingesetzt werden.

Die Anzahl, der Preis und die Gültigkeitsdauer der Credits ergeben sich aus dem zum Zeitpunkt des Erwerbs geltenden Angebot bzw. dem Buchungssystem.

Credits sind grundsätzlich personengebunden, nicht übertragbar und nicht in bar auszahlbar.

Nach Ablauf der ausgewiesenen Gültigkeitsdauer können ungenutzte Credits verfallen, sofern keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.

Stornierung von mit Credits gebuchten Terminen

Über das Credit-System gebuchte Termine können bis 48 Stunden vor Beginn kostenfrei storniert werden. Der eingesetzte Credit wird anschließend wieder gutgeschrieben.

Bei einer späteren Stornierung oder bei Nichterscheinen kann der Credit verfallen.

Der Kundin bzw. dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

Wird ein Termin durch die Anbieterin abgesagt, bleibt der hierfür eingesetzte Credit erhalten.

15. Buchungen über SuperSaaS

Bestimmte Angebote, insbesondere Gruppenangebote, Social Walks, Sozialtrainings sowie künftig gegebenenfalls Webinare, Workshops oder andere Veranstaltungen, können über das Buchungssystem SuperSaaS angeboten und gebucht werden.

Hierfür kann eine Registrierung bei SuperSaaS erforderlich sein.

Über das Buchungssystem können freigegebene Termine gebucht, storniert oder – soweit vorgesehen – geändert werden.

Die Nutzung von SuperSaaS richtet sich ergänzend nach den dort geltenden Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen.

Einzeltrainings, Verhaltensberatungen und kostenlose Kennenlerngespräche werden nur dann über SuperSaaS angeboten, wenn dies ausdrücklich vorgesehen ist. Andernfalls erfolgt die Terminvereinbarung individuell mit der Anbieterin.

16. Kurse, Workshops, Webinare und sonstige Veranstaltungen

Für Kurse, Workshops, Webinare und sonstige Veranstaltungen gelten die bei Buchung angegebenen Termine, Preise und Leistungsbeschreibungen.

Soweit für eine Veranstaltung eine Mindestteilnehmer:innenzahl vorgesehen ist, kann die Anbieterin die Veranstaltung absagen, wenn diese nicht erreicht wird.

Die Anbieterin kann Veranstaltungen außerdem aus wichtigem Grund, insbesondere bei Krankheit, höherer Gewalt oder Umständen, die eine ordnungsgemäße Durchführung unmöglich oder unzumutbar machen, absagen oder verschieben.

Bei einer ersatzlosen Absage durch die Anbieterin werden bereits gezahlte Teilnahmegebühren für die ausgefallene Leistung erstattet.

Weitergehende Ansprüche bleiben nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften unberührt.

Für Stornierungen durch Teilnehmer:innen können bei einzelnen Veranstaltungen besondere Bedingungen gelten. Diese werden vor Vertragsschluss mitgeteilt.

17. Job Shadowing

Das Job Shadowing richtet sich insbesondere an angehende und bereits tätige Hundetrainer:innen und Hundeverhaltensberater:innen.

Job Shadowing bedeutet Beobachten, Mitlaufen und fachlichen Austausch. Es handelt sich ausdrücklich nicht um ein Praktikum und begründet weder ein Arbeits- noch ein Ausbildungsverhältnis.

Die Teilnehmer:innen übernehmen während des Job Shadowings keine eigenständige Verantwortung für Kund:innen, Hunde oder Trainingsmaßnahmen.

Im Vorgespräch werden die fachlichen Interessen besprochen. Anschließend kann aus den zum jeweiligen Zeitpunkt geeigneten und verfügbaren Trainings- oder Beratungsterminen ein passender Termin ausgewählt werden.

Voraussetzung für die Teilnahme an konkreten Kund:innenterminen ist, dass die betroffenen Kund:innen der Anwesenheit der Job-Shadowing-Teilnehmer:innen zugestimmt haben.

Ein Anspruch auf Beobachtung eines bestimmten Falles, eines bestimmten Trainingsinhalts oder eines bestimmten Mensch-Hund-Teams besteht nicht.

Eine Job-Shadowing-Einheit umfasst die in der jeweiligen Angebotsbeschreibung genannten Bestandteile. Die Nachbesprechung kann abhängig vom Tagesablauf unmittelbar im Anschluss oder zu einem gesondert vereinbarten Zoom-Termin stattfinden.

Die Nachbesprechung dient ausschließlich der Reflexion der im Rahmen des Job Shadowings beobachteten Fälle. Eigene Fälle der Teilnehmer:innen sind nicht Bestandteil der Nachbesprechung und können gegebenenfalls im Rahmen einer Supervision besprochen werden.

18. Vertraulichkeit beim Job Shadowing

Alle im Rahmen des Job Shadowings bekannt werdenden personenbezogenen Informationen über Kund:innen, deren Hunde und deren persönliche Lebensumstände sind vertraulich zu behandeln.

Teilnehmer:innen dürfen Informationen, Fotos, Videos, Gesprächsinhalte, Fallinformationen oder sonstige personenbezogene Daten nicht ohne ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Personen und der Anbieterin aufzeichnen, speichern, veröffentlichen oder an Dritte weitergeben.

Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Job Shadowings fort.

19. Supervision

Die Supervision richtet sich an angehende und bereits tätige Hundetrainer:innen und Hundeverhaltensberater:innen.

Inhalte können insbesondere Fallbesprechungen, Trainingsplanung, Reflexion der eigenen Arbeit, Kommunikation mit Kund:innen, Aufbau von Einzel- und Gruppenstunden, Kursplanung, Angebotsentwicklung sowie Fragen zum beruflichen Einstieg oder zur Selbstständigkeit sein.

In Einzelfällen kann im Rahmen einer Supervision auch das Training mit dem eigenen Hund der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers besprochen werden. Ob hierfür eine Supervision oder eine reguläre Verhaltensberatung geeigneter ist, wird vorab abgestimmt.

Die Supervision ersetzt keine rechtliche, steuerliche, medizinische oder tierärztliche Beratung.

Eine bestimmte berufliche, wirtschaftliche oder fachliche Entwicklung wird nicht garantiert.

20. Vertraulichkeit bei Supervisionen

Von Teilnehmer:innen eingebrachte Fälle sind so weit wie möglich anonymisiert zu schildern.

Personenbezogene Informationen über eigene Kund:innen dürfen nur weitergegeben werden, soweit hierfür eine rechtliche Grundlage besteht und die erforderlichen Einwilligungen vorliegen.

Die Teilnehmer:innen tragen die Verantwortung dafür, dass sie zur Weitergabe der von ihnen eingebrachten Informationen, Unterlagen, Fotos oder Videos berechtigt sind.

21. DogSkills Community

Die DogSkills Community ist ein fortlaufendes Online-Angebot für angehende und bereits tätige Hundetrainer:innen und Hundeverhaltensberater:innen.

Die Treffen finden grundsätzlich einmal monatlich online via Zoom statt und dauern in der Regel etwa zwei Stunden. Abweichungen von der Dauer sind möglich.

Die Inhalte umfassen insbesondere fachliche Impulse, Fallbeispiele, Diskussionen und kollegialen Austausch. Themen und Fallbeispiele können gemeinsam mit den Teilnehmer:innen ausgewählt werden.

Ein Anspruch auf die Behandlung eines bestimmten Themas oder Falles besteht nicht.

Monatlicher Mitgliedsbeitrag

Der Mitgliedsbeitrag beträgt den bei Vertragsschluss vereinbarten monatlichen Betrag.

Die Mitgliedschaft läuft fortlaufend und verlängert sich jeweils um einen weiteren Monat, sofern sie nicht fristgerecht gekündigt wird.

Die Zahlungspflicht besteht unabhängig davon, ob die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer an einem einzelnen Monatstermin tatsächlich teilnimmt.

Kündigung

Die Mitgliedschaft kann bis zum 3. Kalendertag eines Monats zum Folgemonat gekündigt werden.

Die Kündigung kann in Textform, insbesondere per E-Mail, sowie über einen gesetzlich erforderlichen elektronischen Kündigungsweg erklärt werden.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Schnuppertermin

Vor Abschluss einer regulären Mitgliedschaft kann, soweit angeboten, einmalig ein Schnuppertermin gebucht werden.

Die Teilnahme an einem Schnuppertermin führt nicht automatisch zu einer Mitgliedschaft. Die reguläre Mitgliedschaft kommt erst durch eine gesonderte Anmeldung bzw. Vereinbarung zustande.

22. Vertraulichkeit in der DogSkills Community

Die DogSkills Community lebt von einem offenen fachlichen Austausch.

Informationen über konkrete Fälle, Kund:innen, Hunde oder persönliche bzw. berufliche Situationen anderer Teilnehmer:innen sind vertraulich zu behandeln.

Von anderen Teilnehmer:innen eingebrachte Fälle, Unterlagen, Screenshots, Videos, Aufzeichnungen oder Gesprächsinhalte dürfen ohne ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Person nicht außerhalb der Community weitergegeben oder veröffentlicht werden.

Bild-, Ton- oder Videoaufzeichnungen der Community-Treffen durch Teilnehmer:innen sind ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin und aller betroffenen Personen nicht gestattet.

Die Vertraulichkeitsverpflichtung gilt auch nach Beendigung der Mitgliedschaft.

23. Ausschluss aus der DogSkills Community und anderen Gruppenangeboten

Teilnehmer:innen können aus wichtigem Grund von einem Gruppenangebot oder der DogSkills Community ausgeschlossen werden.

Ein wichtiger Grund kann insbesondere vorliegen bei:

  • erheblichen oder wiederholten Störungen des Ablaufs,
  • respektlosem oder diskriminierendem Verhalten gegenüber anderen Teilnehmer:innen,
  • erheblichen Verstößen gegen die Vertraulichkeit,
  • unerlaubter Weitergabe oder Veröffentlichung von Community-Inhalten,
  • erheblichem Zahlungsverzug.

Vor einem Ausschluss wird grundsätzlich eine Abmahnung bzw. ein Hinweis ausgesprochen, soweit dies unter Berücksichtigung der Schwere des Verstoßes zumutbar ist.

Gesetzliche Ansprüche beider Parteien bleiben unberührt.

24. Ruhrpottschnauzen-Studis – auslaufendes Bestandsangebot

Die folgenden Regelungen gelten ausschließlich für bereits bestehende Verträge des Angebots „Ruhrpottschnauzen-Studis“.

Ein Neuabschluss dieses Angebots ist nicht mehr vorgesehen.

Die enthaltenen Trainingseinheiten werden entsprechend der bestehenden Vereinbarung monatlich berechnet. Die Zahlungspflicht besteht grundsätzlich unabhängig von der tatsächlichen Teilnahme, soweit nachfolgend nichts anderes geregelt ist.

Entschuldigte Fehlzeiten

Bis zu vier Trainingseinheiten pro Kalenderjahr können entsprechend der bestehenden Vereinbarung entschuldigt und ohne Berechnung versäumt werden.

Die Abmeldung muss mindestens zwei Wochen vor dem jeweiligen Termin in Textform erfolgen.

Nicht genutzte Fehlzeiten verfallen mit Beendigung des Vertrags.

Mindestteilnehmer:innenzahl

Wird die für eine Gruppe erforderliche Mindestteilnehmer:innenzahl über einen längeren Zeitraum nicht erreicht, kann die Gruppe eingestellt werden.

Soweit möglich, wird eine alternative Gruppe angeboten.

Wetterbedingte Ausfälle

Muss eine Trainingseinheit aufgrund erheblicher Wetterbedingungen oder anderer Umstände höherer Gewalt abgesagt werden, wird nach Möglichkeit ein Ersatz angeboten.

Gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

Kündigung

Bestehende Studis-Verträge können bis zum 3. Kalendertag eines Monats zum Folgemonat gekündigt werden, soweit im jeweiligen Bestandsvertrag nichts Abweichendes vereinbart wurde.

25. Digitale Produkte und Inhalte

Die Anbieterin kann digitale Produkte wie aufgezeichnete Vorträge, Workbooks, PDFs, Lernmaterialien, Videos oder vergleichbare digitale Inhalte anbieten.

Der konkrete Leistungsumfang, Preis, die Art der Bereitstellung und gegebenenfalls die Dauer des Zugangs ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.

Soweit digitale Inhalte über externe Plattformen wie Digistore24, DigiMember oder andere Dienstleister erworben bzw. bereitgestellt werden, können ergänzend deren Vertrags-, Zahlungs- oder Nutzungsbedingungen gelten.

Soweit der Kaufvertrag unmittelbar mit einem externen Anbieter oder Reseller zustande kommt, ist dieser Vertragspartner für die entsprechende Zahlungsabwicklung und die sich daraus ergebenden vertraglichen Pflichten.

26. Nutzungsrechte an digitalen Inhalten und Unterlagen

Sämtliche von der Anbieterin zur Verfügung gestellten Unterlagen, Workbooks, Videos, Präsentationen, Aufzeichnungen, Handouts, Trainingspläne und sonstigen Inhalte sind urheberrechtlich geschützt, soweit ein entsprechender Schutz besteht.

Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, erhält die Kundin bzw. der Kunde ausschließlich ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den eigenen privaten bzw. – bei ausdrücklich für Hundeprofessionelle vorgesehenen Materialien – eigenen beruflichen Gebrauch.

Eine Vervielfältigung, Veröffentlichung, Weitergabe, Weiterveräußerung oder öffentliche Zugänglichmachung an Dritte ist ohne vorherige Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet.

Dies gilt insbesondere auch für die Weitergabe von Zugangsdaten zu geschützten Online-Inhalten.

Zwingende gesetzliche Nutzungsrechte bleiben unberührt.

27. Widerrufsrecht

Verbraucher:innen steht bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu, soweit keine gesetzliche Ausnahme besteht.

Die Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage.

Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die Verbraucher:innen im Rahmen des jeweiligen Vertragsschlusses zur Verfügung gestellt wird.

Wünscht die Kundin bzw. der Kunde ausdrücklich, dass eine Dienstleistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, kann bei einem späteren Widerruf unter den gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz für die bis zum Widerruf bereits erbrachten Leistungen geschuldet sein.

Das Widerrufsrecht bei Dienstleistungen erlischt nicht bereits mit Beginn der Leistung. Es kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere nach vollständiger Erbringung der Dienstleistung erlöschen, wenn die erforderlichen ausdrücklichen Erklärungen der Verbraucherin bzw. des Verbrauchers vorliegen.

Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen bereits mit Beginn der Bereitstellung erlöschen. Voraussetzung hierfür sind insbesondere die gesetzlich erforderliche ausdrückliche Zustimmung zum vorzeitigen Beginn, die Bestätigung der Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts sowie die erforderliche Vertragsbestätigung.

Diese AGB ersetzen keine gesonderte gesetzlich erforderliche Widerrufsbelehrung.

28. Absagen und Änderungen durch die Anbieterin

Die Anbieterin ist berechtigt, Termine aus wichtigem Grund zu verschieben oder abzusagen, insbesondere bei Krankheit, höherer Gewalt, extremen Wetterbedingungen oder wenn eine sichere bzw. fachlich sinnvolle Durchführung nicht gewährleistet werden kann.

Bei einer Terminverschiebung wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten.

Kann eine bereits bezahlte Leistung endgültig nicht erbracht werden, wird der auf die nicht erbrachte Leistung entfallende Betrag erstattet bzw. ein eingesetzter Credit oder eine Paketeinheit wieder gutgeschrieben.

Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

29. Ausschluss von Teilnehmer:innen

Die Anbieterin kann Teilnehmer:innen oder Hunde von einzelnen Terminen oder Angeboten ausschließen, wenn dies zur Sicherheit von Menschen oder Tieren oder zur Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Ablaufs erforderlich ist.

Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn

  • relevante gesundheitliche oder verhaltensbezogene Informationen verschwiegen wurden,
  • ein Hund eine erhebliche, zuvor nicht mitgeteilte Gefahr darstellt,
  • Teilnehmer:innen wiederholt gegen Sicherheitsanweisungen verstoßen,
  • nicht zugelassene Trainingsmittel trotz Aufforderung weiter verwendet werden oder
  • andere Teilnehmer:innen erheblich beeinträchtigt oder gefährdet werden.

Die gesetzlichen Rechte beider Vertragsparteien bleiben unberührt.

30. Haftung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, soweit diese auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin, ihrer gesetzlichen Vertreter:innen oder Erfüllungsgehilf:innen beruhen.

Für sonstige Schäden haftet die Anbieterin unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Anbieterin für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Vertragspartei regelmäßig vertrauen darf.

Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte sonstige Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Die gesetzlichen Haftungsvorschriften bleiben unberührt.

Teilnehmende bleiben während des Trainings für die Führung und Beaufsichtigung ihres Hundes verantwortlich, soweit die Anbieterin den Hund nicht ausdrücklich selbst übernommen hat.

Für Schäden, die ein Hund verursacht, gelten die gesetzlichen Vorschriften.

Begleitpersonen sind von den Teilnehmer:innen über die für das jeweilige Angebot geltenden Sicherheitsregeln zu informieren.

31. Tierärztliche Notfälle

Tritt während eines Trainings oder einer Veranstaltung ein akuter tiermedizinischer Notfall ein und ist die Halterin bzw. der Halter nicht handlungsfähig oder nicht erreichbar, ist die Anbieterin berechtigt, im erforderlichen Umfang tierärztliche Hilfe zu veranlassen.

Die dadurch entstehenden Kosten trägt die Halterin bzw. der Halter, soweit nicht die Anbieterin aufgrund gesetzlicher Vorschriften hierfür einzustehen hat.

32. Foto-, Video- und Tonaufnahmen

Foto-, Video- oder Tonaufnahmen von Trainings, Beratungen, Online-Terminen, Veranstaltungen, Community-Treffen oder anderen Teilnehmer:innen sind nur mit vorheriger Zustimmung der Anbieterin und – soweit betroffen – der abgebildeten oder aufgenommenen Personen zulässig.

Eine Veröffentlichung oder Weitergabe solcher Aufnahmen bedarf einer gesonderten rechtlichen Grundlage bzw. Einwilligung.

Hiervon unberührt bleiben Videos, die Kund:innen im Rahmen einer vereinbarten Online-Beratung oder Trainingsbegleitung freiwillig zur fachlichen Auswertung zur Verfügung stellen.

33. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet.

Einzelheiten zur Art, zum Umfang und zum Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten sowie zur Nutzung externer Dienstleister ergeben sich aus der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung der Anbieterin.

Bei der Nutzung externer Dienste, insbesondere SuperSaaS, Zoom, WhatsApp, Digistore24, DigiMember oder vergleichbarer Anbieter, können personenbezogene Daten durch diese Dienstleister verarbeitet werden. Nähere Informationen hierzu enthält die Datenschutzerklärung.

34. Haus- und Platzordnung

Teilnehmer:innen und Begleitpersonen sind verpflichtet, die am jeweiligen Trainingsort geltenden Regeln zu beachten.

Insbesondere sind

  • ausgewiesene Parkregelungen einzuhalten,
  • Hinterlassenschaften des Hundes zu entfernen,
  • andere Menschen und Hunde nicht unnötig zu beeinträchtigen,
  • erforderliche Abstände zu anderen Mensch-Hund-Teams einzuhalten und
  • sicherheitsrelevante Anweisungen der Anbieterin zu beachten.

35. Änderungen dieser AGB

Für einen Vertrag gelten grundsätzlich die AGB in der bei Vertragsschluss einbezogenen Fassung.

Änderungen dieser AGB wirken nicht ohne Weiteres rückwirkend auf bereits bestehende Verträge.

Soweit bei Dauerschuldverhältnissen eine Änderung bestehender Vertragsbedingungen erforderlich wird, erfolgt diese nur im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen.

36. Rechtswahl und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss solcher Bestimmungen, deren Abbedingung gegenüber Verbraucher:innen gesetzlich unzulässig ist.

Für Verbraucher:innen gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

Ein ausschließlicher Gerichtsstand am Sitz der Anbieterin wird nur vereinbart, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

37. Schlussbestimmungen

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, richtet sich die Rechtsfolge nach den gesetzlichen Vorschriften.

Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt hiervon unberührt.